Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft e.G. Neuss

Markt 36,

41460 Neuss

Telefon: 02131 5996-0


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Die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft e.G. wird auf einem ehemals gewerblich genutzten Grundstück an der Fesserstraße 40 Genossenschaftswohnungen in vier Mehrfamilienhäusern sowie eine Wohngruppe für an Demenz erkrankte Menschen errichten.

Zusätzlich entstehen in einem ehemals als Bürogebäude genutzten Haus 12 weitere neue Wohnungen. Die Baumaßnahme startet mit der Standortaufbereitung des Grundstücks, denn zunächst müssen ein ehemaliger Kiosk und 22 Garagen weichen. Den symbolischen Start der Abbrucharbeiten vollzogen am 11.07.2018 Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Landrat Hansjürgen Petrauschke, Bürgermeister Reiner Breuer, VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter sowie die GWG-Vorstandsmitglieder Stefan Zellnig und Ulrich Brombach.

vlnr. Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, GWG-Vorstand Stefan Zellnig, Kreis-Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky, Architekt Johannes Gritzmann, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, stv. GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Horst Ferfers, VdW Verbandsdirektor Alexander Rychter, Bürgermeister Reiner Breuer, GWG-Vorstand Ulrich Brombach

vlnr.: Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, GWG-Vorstand Stefan Zellnig, Kreis-Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky, Architekt Johannes Gritzmann, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, stv. GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Horst Ferfers, VdW Verbandsdirektor Alexander Rychter, Bürgermeister Reiner Breuer, GWG-Vorstand Ulrich Brombach

 

Staatssekretär Dr. Jan Heinisch: „Die GWG zeigt an der Fesserstraße, wie es richtig geht. Anstelle von alten Garagen und leerstehenden Büros baut sie 40 neue Wohnungen für Familien in Neuss und eine Demenz-Wohngruppe. Das ist ein entscheidender Hebel für mehr Wohnungsbau in der Stadt: Vorhandene Grundstücke, die unter Wert genutzt werden, für hochwertigen Wohnungsneubau zu erschließen. Bei der Finanzierung – auch der anfallenden Abrisskosten – hilft die Wohnraumförderung mit attraktiven Konditionen. Trotz der aufwendigen Flächensanierung können das Land und die GWG den künftigen Bewohnern auf diese Weise langfristig bezahlbare Mieten garantieren."

 

Der zum Abriss vorgesehene Garagenhof befindet sich bereits seit den sechziger Jahren in GWG-Besitz. Um die Neubaumaßnahme umsetzen zu können, hat die GWG in 2015 zusätzlich ein benachbartes ehemaliges Bürogebäude mit rund 1.000 m² Nutzfläche auf einem rund 2.800 m² großen Grundstück von der Deutsche Telekom AG erworben. Im Zuge der Gesamtmaßnahme soll dieses Gebäude nun zu einem Mehrfamilienhaus mit 12 Genossenschaftswohnungen umgebaut werden. Darüber hinaus wird die Genossenschaft in den benachbarten Bestandsgebäuden an der Römerstraße weitere 32 Wohnungen energetisch sanieren. Ein positiver Nebeneffekt der Baumaßnahmen ist die Schaffung einer markanten neue Eingangssituation für die Neusser Furth, wie Bürgermeister Reiner Breuer betont: "Die GWG errichtet an dieser Stelle nicht nur dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum für Neuss, sondern schafft durch die städtebauliche Umgestaltung des Areals auch einen qualitativen Mehrwert für die jetzigen Anwohner. Mit dem Neubau entsteht zusätzlich ein neues Markenzeichen für diesen Teil der Furth. Dies ist ein schönes Beispiel, wie durch gute Zusammenarbeit von Verwaltung und örtlicher Wohnungswirtschaft auch größere Planungen schnell auf den Weg gebracht werden können."

 

 

 

Landrat Hansjürgen Petrauschke zeigt sich besonders froh über die Idee der Genossenschaft, eine Demenzwohngruppe für zehn Bewohner in  einem der Neubauten zu realisieren: "Das hat Pilotcharakter, denn es wird die erste selbstbestimmte Wohngruppe für demenziell erkrankte Menschen im Rheinkreis Neuss sein. Ich halte das Konzept, das die Betroffenen nicht nur vor der gesellschaftlichen Isolation bewahrt, sondern ihnen auch ein im hohen Maße selbstbestimmtes Wohnen ermöglicht, für zukunftsweisend."

 

Das Bauprojekt an der Römer-/Ecke Fesserstraße ist eines von mehreren, welches die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft in diesem Jahr auf den Weg bringen möchte. Wie aktiv die Genossenschaft zurzeit im Neubaubereich  ist, verdeutlicht Ulrich Brombach, Vorstandsmitglied der GWG." Wir kommen von einem Bestand mit rund 3.300 Wohnungen vor fünf Jahren. Mit unseren bereits fertig gestellten und noch konkret geplanten Maßnahmen nähern wir uns in 2020 der Marke von 3.800 Wohnungen, ein Plus von fast 15 %. Alleine in 2018 werden 41 Wohnungen fertig gestellt, und wir beginnen den Neubau von 112 Wohnungen auf Neusser Stadtgebiet sowie von 24 Wohnungen auf Kaarster Stadtgebiet." Die aktuell erhöhte Neubauaktivität ist Teil der klar auf Langfristigkeit ausgelegten Unternehmensstrategie der GWG, wie Ulrich Brombach betont: "Wir sind Bestandshalter und bereits seit 117 Jahren Garant für gutes und sicheres genossenschaftliches Wohnen. Durch unsere Neubauten stellen wir sicher, dass dies auch in Zukunft so bleibt."

 

 

 

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