Im Laufe des letzten Jahres haben sich die Kosten für Strom, Kraftstoff und Heizung außergewöhnlich stark erhöht.

Besonders diejenigen unserer Mitglieder, deren Wohnung mittels einer Gas-Etagenheizung beheizt werden, müssen sich deshalb im Zuge der Heizkostenabrechnung ab Sommer 2022 auf höhere Nachzahlungen einstellen. Für Geringverdiener hat die Bundesregierung aber Hilfe angekündigt. So sollen vor allem Wohngeldempfänger, aber auch Studenten und Auszubildende, die staatliche Fördergelder beziehen, mit einem einmaligen Heizkostenzuschuss unterstützt werden. Nachdem sich die Berechnungen im ursprünglichen Regierungsentwurf auf Basis der Preisentwicklung vom Dezember 2021 zwischenzeitlich als überholt erwiesen haben, soll dieser Zuschuss nun verdoppelt werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Ein-Personen-Haushalt mit einem Zuschuss von 270 € statt 135 € rechnen kann. Die meisten Haushalte sollen diesen Zuschuss automatisch mit dem Wohngeld oder der Berufsausbildungshilfe überwiesen bekommen. Nur wer Bafög oder Ausbildungs-Bafög bekommt, muss einen Antrag stellen. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.bundesregierung.de und unter www.bmbf.de. Übrigens: Wer an eine Zentralheizung angeschlossen ist, profitiert in diesem Jahr noch von den von der GWG langfristig ausgehandelten Festpreisen, die noch bis Dezember 2022 Gültigkeit haben. Hier werden etwaige Nachzahlungen geringer ausfallen.